Bei der Tagung „Fremde – Heimat – Identität. 80 Jahre Migration nach Hessen“ im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden findet am 3. Dezember um 18 Uhr eine öffentliche Abendveranstaltung statt. Dabei wird die Autorin Lena Wolf ihrer Graphic Novel „Möge die Welt dein Zuhause sein“ vorstellen und daraus lesen.
Heimat ist mehr als ein Ort. Sie kann Teil einer ganzen Familiengeschichte sein. In ihrer Graphic Novel erzählt Lena Wolf die Geschichte ihrer russlanddeutschen Familie aus Kasachstan und zeigt, wie eng persönliche Erinnerungen und historische Ereignisse miteinander verbunden sind.
Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen mehrerer Generationen: die Deportation der Familie nach Kasachstan, das Leben unter den Bedingungen der Sowjetunion und die spätere Auseinandersetzung mit Fragen von Heimat, Identität und Zugehörigkeit. 2025 wurde „Möge die Welt dein Zuhause sein!“ mit dem 1. Preis des Hessischen Landespreises für Flucht, Vertreibung und Eingliederung ausgezeichnet.
Lena Wolf machte ihr Abitur in Offenbach am Main und studierte anschließend an der Goethe-Universität Frankfurt, bevor sie nach Neuseeland zog. Dort schloss sie an der Victoria University of Wellington zwei Studiengänge ab. In dieser Zeit begann sie, über Erinnerung, Migration und Identität zu schreiben. Die Graphic Novel ist ihr Debütroman.
Die Lesung findet in Kooperation mit dem BdV-Landesverband Hessen, dem Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden und dem Stadtarchiv Wiesbaden statt und wird gefördert durch das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz.
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3. Dezember um 18 Uhr, Lesung zu „Möge die Welt dein Zuhause sein“ mit Lena Wolf, Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Mosbacher Straße 55, Wiesbaden



