Deutsch-polnische Freundschaft

Ausstellungen im hessischen Landtag

Zwei Ausstellungen mit den Titeln "Versöhnung für Europa" und "Lebenspfade" in der Eingangshalle des Hessischen Landtages von Astrid Wallmann, Präsidentin des Hessischen Landtages, in Anwesenheit zahlreicher Besucherinnen und Besucher eröffnet.

Versöhnung für Europa

Der Bund der Vertriebenen (BdV), Landesverband Hessen e.V., und das Zentrum für Erinnerung und Zukunft in Breslau präsentieren diese Wanderausstellung vom 16. bis 18. November 2022 im Foyer des Hessischen Landtages. Die Ausstellung zeigt Dokumente des deutsch-polnischen Versöhnungsprozesses nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei stehen die Initiative der katholischen polnischen Bischöfe mit dem berühmten Satz "Wie gewähren Vergebung und bitten um Vergebung", der Kniefall von Willy Brandt vor dem jüdischen Ghetto in Warschau und der symbolische Moment, der den Versöhnungsprozess krönte, der gemeinsame Besuch der Heiligen Messe vom polnischen Ministerpräsidenten Tadeusz Mazowiecki und dem deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl mit dem Friedensgruß in der Kirche in Krzyzowa (Kreisau) bei Swidnica (Schweidnitz) im Mittelpunkt der Ausstellung.

Lebenspfade

Die Wanderausstellung des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt mit dem Titel "Lebenspfade" zeigt in einem "historischen Mosaik" polnische Spuren in der Rhein-Main-Region auf. Menschen aus Polen sind in den letzten Jahrzehnten zu einem festen Bestandteil der Gesellschaft an Rhein und Main geworden. Doch ihre Geschichte in der Region beginnt schon viel früher. Die Ausstellung zeigt in einem Begleitband Vergangenheit und Gegenwart von Polinnen und Polen zwischen Bergstraße und Wetterau sowie zwischen Wiesbaden und Hanau in Zeitdokumenten und zahlreichen Abbildungen.

Diese Ausstellung kann danach von Interessierten auch im Wiesbadener Haus der Heimat besucht werden!

Foto:
BdV-Landesverband Hessen