Der Dokumentarfilm ist der erste Teil einer zweiteiligen Dokumentation über die Geschichte Trutzhains. Er zeichnet den Wandel des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag IX A Ziegenhain hin zu einem Ort des Neuanfangs nach und beleuchtet die Entwicklung Trutzhains nach dem Zweiten Weltkrieg.
Gezeigt wird, wie aus einem Ort, der zunächst von Krieg, Gefangenschaft und den Folgen der nationalsozialistischen Herrschaft geprägt war, Schritt für Schritt ein neuer Lebensmittelpunkt für Menschen wurde, die selbst ihre Heimat verloren hatten. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte und dem Museum Trutzhain.
Der Film entstand in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte und dem Museum Trutzhain. Der Film von Harald Kuntze ist Teil der YouTube-Reihe „Vertriebenengeschichte(n)“ des BdV-Landesverbandes Hessen. Die Reihe widmet sich den Themen Flucht und Vertreibung, Ausgrenzung, Heimat und Integration. Im Mittelpunkt stehen persönliche Lebensgeschichten sowie Orte, Betriebe, Einrichtungen und Institutionen in Hessen, deren Geschichte eng mit Flucht und Vertreibung verbunden ist.
Der zweite Teil der Dokumentation knüpft an die Geschichte an und erzählt vom Aufbau Trutzhains sowie von der Entwicklung des Ortes zur ersten Vertriebenengemeinde Hessens. Die zweiteilige Dokumentation entstand als Projekt des BdV-Landesverbandes Hessen in Kooperation mit Harald Kuntze und wurde durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport gefördert.


