Polen ist Deutschlands direkter Nachbar, wirtschaftlich eng verflochten und historisch in besonderer Weise mit Deutschland verbunden. Dennoch bleibt das Wissen über das Land in Deutschland häufig begrenzt. Die neue Folge des Podcasts „Culture To Go“ des Bundes der Vertriebenen – Landesverband Hessen (BdV-Landesverband Hessen) widmet sich den deutsch-polnischen Beziehungen und ihrer Bedeutung für Erinnerungskultur und europäische Verständigung.
Moderatorin Anja Schöpe spricht mit Prof. Dr. Peter Oliver Loew, Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, über historische Wahrnehmungsmuster und gesellschaftliche Entwicklungen. Im Mittelpunkt steht dabei auch, warum Polen trotz seiner unmittelbaren Nähe für viele Menschen in Deutschland lange Zeit kaum auf der „inneren Landkarte“ präsent war.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf der deutsch-polnischen Erinnerungskultur. Dabei geht es um unterschiedliche Perspektiven auf die gemeinsame Geschichte, die Folgen des Zweiten Weltkriegs und die Frage, wie Erinnerung und Verständigung bis heute gestaltet werden. Prof. Dr. Loew spricht auch über die Initiative für ein deutsch-polnisches Haus in Berlin als Ort des Erinnerns an die polnischen Opfer der deutschen Besatzungsherrschaft.
„CULTURE TO GO“ ist der Podcast des BdV-Landesverbandes Hessen zur europäischen Zeitgeschichte. Seit 2021 widmet sich der Podcast in zahlreichen Folgen Themen der Erinnerungskultur, Flucht- und Vertreibungsgeschichte sowie den historischen und kulturellen Verflechtungen Europas. Das Projekt wird gefördert durch das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz. Der Podcast ist unter anderem auf Spotify, Apple Podcasts, Deezer und YouTube unter „CULTURE TO GO“ verfügbar.
Links:
Zum Beitrag auf Spotify:
https://open.spotify.com/episode/4T9RPYFsLaXDjjaj2R7nlC
Zum Beitrag auf YouTube:
www.youtube.com/watch
CULTURE TO GO auf Apple Podcasts:
https://podcasts.apple.com/us/podcast/culture-to-go/id1830966295



